KÜRDISTAN

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Kurdische Siedlungsgebiete laut der CIA (1992) 180px-Kurdish-inhabited_area_by_CIA_%282002%29
Kurdische Siedlungsgebiete laut der CIA (2002)Kurdistan ist das historische Siedlungsgebiet der Kurden mitten in Vorderasien. Die Etymologie der Bezeichnung Kurdistan ist umstritten, da der Name Kurdistan im Laufe der Geschichte in unterschiedlichem geografischen und politischen Sinn verwendet wurde. Er bezeichnete dabei jeweils Gebiete unterschiedlicher Lage und Ausdehnung.[1]

81px-Knight-IranIn der heutigen Zeit wird es meist mit Land der Kurden übersetzt.[2] Kurdistan ist je nach Definition und Schätzung mit 490.000 bis 530.000 km² ungefähr so groß wie Frankreich[3] und umfasst heute Teile der Staaten Türkei, Irak, Iran und Syrien. Zur Zeit leben die Kurden vor allem am Oberlauf des Tigris und im Gebiet rund um den Vansee im Südosten der Türkei, in den Tälern des Großen und des Kleinen Zab im Nordosten des Irak und südlich des Urmia-Sees im Nordwesten des Iran.

Inhaltsverzeichnis [Verbergen]78px-NemrutDagiHead
1 Geschichte
1.1 Frühzeit
1.2 Neuzeit
1.2.1 Vertrag von Sèvres und Lausanne
1.2.2 Die größten Aufstände im 20. Jahrhundert
1.3 Der Name „Kurdistan“
2 Geografie
3 Religionen
4 Sehenswürdigkeiten in Kurdistan
4.1 Einteilung
5 Südkurdistan (Irakischer Teil / Autonome Region Kurdistan)
6 Der Norden Kurdistans (türkischer Teil)
6.1 Geografie
6.1.1 Lage
6.1.2 Landschaftsbild
6.1.2.1 Die höchsten Berge
6.1.2.2 Die Gewässer der Osttürkei
6.1.3 Sehenswürdigkeiten und Landschaften
6.2 Geschichte
6.3 Politik
6.3.1 Ergebnis der Parlamentswahlen 2002
6.4 Ölleitungen
7 Ostkurdistan (Iranischer Teil)
7.1 Geschichte
7.1.1 Dynastien in Ostkurdistan
7.1.2 Die Republik Kurdistan in Mahabad
7.1.3 Die Islamische Republik Iran und die Kurden
7.2 Kurdenkonflikt im Iran
8 Westkurdistan (Syrischer Teil)
8.1 Bevölkerung
8.2 Bahn
9 Galerie
10 Anmerkungen und Einzelnachweise
11 Literatur
12 Weblinks

Geschichte180px-Flag_of_Kurdistan_svg

Frühzeit

Kleinasien in der AntikeDas Gebiet des heutigen Kurdistan war Teil der Region des fruchtbaren Halbmonds, die von vielen Kulturen und Reichen des Altertums besiedelt wurde. Die Hattier und die nachfolgenden Hethiter besiedelten in der Bronzezeit zwischen 2500 v. Chr. und 1200 v. Chr. das nordwestliche Vorderasien und damit die westlichen Gebiete des heutigen Kurdistan.

Ihr Reich endete im Rahmen der einsetzenden Völkerwanderung (siehe: Seevölker). Die hethitische Kultur überlebte jedoch bis um 700 v. Chr. in diversen Kleinstaaten in Ostanatolien, zum Beispiel in Malatya, Zincirli, Karkemisch und Tabal.

Nach der Zerstörung des hethitischen Reiches errichteten die Phryger unter ihrem König Midas ein Reich, das im 9. und 8. Jahrhundert v. Chr. Anatolien beherrschte. Seit 850 v. Chr. bestand in Kurdistan am Vansee das Reich Urartu. Das armenische Königreich erlangte im 1. Jahrhundert v. Chr. seine größte Ausdehnung unter König Tigran dem Großen und umfasste den gesamten Norden Kurdistans.

Neuzeit

Kurdistan (hier in der Kartenmitte als ‏کردستان‎ zu erkennen) auf einer Osmanischen Karte von 1893 180px-Ottoman_empire_1481-1683
Ausdehnung des Osmanischen Reiches zwischen 1481 und 1683, darauf Kurdistan westlich des VanseesDie früheste Bezeichnung für ein Gebiet, das sich explizit auf die Kurden (arabisch: Plur. al-Akrād, Sing. al-Kurd) im Sinne von im 7. Jahrhundert islamisierten kurdischen Volksstämmen bezieht, sind die arabischen Begriffe für „Land der Kurden“ bilād al-kurd und ard al-akrād ( ‏أرض الأكراد‎ ). Letzterer Begriff findet sich beispielsweise auf einer Landkarte[4] im Diwan Lughat at-Turk von Mahmud al-Kaschghari aus dem Jahr 466 h.= 1073 n. Chr.

Der persische, uns heute geläufige Name Kurdistan wurde erstmals wenig später als Bezeichnung für eine Verwaltungseinheit des von Ahmad Sanjar 1097-1157 regierten Seldschukenreiches erwähnt.[5]

In einem Brief von 1526 des osmanischen Sultans Süleyman an den französischen König Franz I., nennt Süleyman Kurdistan als Teil seines Herrschaftsbereiches. [6]120px-Zagros_1992

Die erste Teilung Kurdistans zwischen dem Osmanischen Reich und dem Reich der Safawiden (Persien) hatte 1639 der Vertrag von Qasr-e Schirin besiegelt. Der Großteil der kurdischen Fürsten begab sich unter die osmanische Oberhoheit. Die damalige Teilung ist auch heute noch an der fast identisch verlaufenden Grenze zwischen der Türkei und dem Iran sichtbar.

Am 13. Dezember 1847 wurde das osmanische Vilayet Kürdistan gegründet. Anfangs umfasste es die Gebiete Diyarbekir, die Sandschaks Van, Muş und Hakkâri und die Kazas (Bezirke) Cizre, Botan und Mardin.[7] Hauptstadt war Ahlat, später dann Van, Muş und Diyarbekir. 1856 wurde das Vilayet neu definiert und 1864 aufgelöst. Aus dem Vilayet entstanden die zwei Vilayets Diyarbekir und Van.[8]

Es gibt bis heute allerdings keine genaue geographische Definition von Kurdistan.

Vertrag von Sèvres und Lausanne
Nach der Niederlage und dem Zerfall des Osmanischen Reichs billigte die Siegermächte im Vertrag von Sèvres den Kurden 1920 das Recht auf Selbstbestimmung zu. Die südwestlichen Gebiete Kurdistans waren französischer Einflussbereich und wurden so Syrien zugeschlagen. Großbritannien wurde Mandatsmacht im heutigen Irak, das die südöstlichen kurdischen Landesteile zugefügt erhielt.

Zur gleichen Zeit organisierte Mustafa Kemal Atatürk den Widerstand gegen die europäischen Besatzungsmächte und Griechenland. Die Kemalisten propagierten eine Regierung beider Völker (Kurden und Türken) und banden auf diese Weise die kurdischen Stammesführer und Scheichs in den türkischen nationalen Befreiungskampf ein.

Im Vertrag von Lausanne (24. Juli 1923) wurden die neuen Machtverhältnisse zwischen der Türkei und den Besatzungsmächten Vereinigtes Königreich, Frankreich und Italien vertraglich festgeschrieben. So konnte die Türkei die Bestimmungen von Sèvres im Vertrag von Lausanne laut dem Misak-ı Millî teilweise revidieren.

Die größten Aufstände im 20. Jahrhundert
1919: Erster Aufstand von Mahmud Berzanci in Silêmanî (Südkurdistan)
1920: Koçgiri-Aufstand (Nordkurdistan)
1925: Scheich-Said-Aufstand (Nordkurdistan)
1927 bis 1930: Ararat-Aufstand unter der Organisation Xoybûn (Nordkurdistan)
1937: Dersim-Aufstand
1946: Republik Kurdistan in Mahabad (Ostkurdistan)
1961 bis 1975: Molla Mustafa Barzani-Aufstand in Südkurdistan
1967 bis 1968: Aufstand der Demokratischen Partei Kurdistan-Iran
1976: Gulan-Aufstand in Südkurdistan
1979: Aufstand in Ostkurdistan unter Führung von der Demokratischen Partei Kurdistan-Iran
1984 bis heute: Bewaffneter Kampf der PKK in der Türkei

Der Name „Kurdistan“

Römische Provinzen 117 n. Chr.; es fehlt jedoch die Provinz Assyria.Historische ähnliche Namen sind im Altertum vielfach belegt. Es ist nicht anzunehmen, dass damit stets Vorfahren der heutigen Kurden gemeint waren und dass kurdische Volksstämme oder – gruppen eine so lange, ununterbrochene, alte Tradition aufweisen können und über Jahrtausende ihre Identität bewahrt haben. Meist hatten diese Namen lediglich die Bedeutung von Bergvolk/Fremdvolk oder Bergbewohner.[9]

Entsprechend erhielten Gebiete, in denen Fremd- und Bergvölker lebten, die allgemeine Bezeichnung Kur . Im weitereren Verlauf wurde nach der Ur-III-Zeit der Begriff Kur als allgemeiner Begriff für Land übernommen. Beispiele[9][10]: Sumerisch Kur-a; Akkadisch K(Q)ard-a(k)a; Aramäisch k(q)uti; Griechisch Kurduch, Gordyene; Lateinisch Gorduene, Corduena.

Geografie
Die Grenzen Kurdistans lassen sich aus mehreren Gründen nicht eindeutig definieren. Zum einen gibt es, abgesehen von der Autonomen Region Kurdistan (Südkurdistan) im Irak und einer Provinz Kurdistan im Iran, offiziell kein politisches Territorium und keine Verwaltungseinheit Kurdistan. Erschwerend kommt hinzu, dass sich das Siedlungsgebiet der Kurden zu großen Teilen mit demjenigen der Nachbarvölker (Türken, Aserbaidschaner, Araber, Perser, Armenier, Aramäer, Turkmenen) überschneidet. Die Zugehörigkeit oder Nicht-Zugehörigkeit vieler Gebiete zu den kurdischen Siedlungsgebieten ist deshalb sehr umstritten.

Kurdistan liegt zwischen dem 34. und 40. Grad nördlicher Breite und dem 38. und 48. Grad östlicher Länge (37° N, 43° O37437Koordinaten: 37° N, 43° O). Es erstreckt sich über Ost- und Südostanatolien – genauer gesagt von İskenderun und dem Taurusgebirge bis hoch zum Ararat – bis zum Urmia-See in Iran und schließt die Region der Zagrosgebirgskette, also den Nordirak und den Westiran, sowie Teile von Nordsyrien mit ein.

Religionen
Bei den Kurden sind verschiedene Bekenntnisse vertreten. Die Mehrheit (ca. 80 – 90 %) der Bevölkerung sind sunnitische Muslime überwiegend schafiitischer Richtung. Hanafiten gibt es vor allem in der Türkei. Im Südkurdistan sind die Hanbaliten eine weit verbreitete Rechtsschule des Islam. Die etwa 3 – 5 % kurdischen Schiiten leben ganz im Süden des kurdischen Verbreitungsgebiets im Irak nahe der iranischen Grenze. Daneben gibt es Aleviten und Schabbak, die aber früher ihre vom sunnitischen Islam abweichenden religiösen Überzeugungen nicht in die Öffentlichkeit getragen haben und deshalb als Nichtmuslime galten und oft noch gelten. Des Weiteren gibt es Jesiden und im Iran auch Ahl-e Haqq. Die nicht allzu zahlreichen kurdischen Jesiden der Türkei sind heute fast vollständig ausgewandert und leben zum größten Teil in Nordwestdeutschland.

Sehenswürdigkeiten in Kurdistan
In Kurdistan kann man sehr viel unberührte Natur vorfinden. Zum einen gibt es große Wasserfälle wie der Geli Eli Beg, zum anderen riesige Gebirge, Wälder und Weiden. Viele historische Bauten sind vorzufinden, eine Menge davon im Nordirak.

Einteilung
Die nun folgende Einteilung Kurdistans in Nord, Süd, West und Ost bezieht sich auf die Neuordnung des Nahen Ostens nach dem ersten Weltkrieg. Sie orientiert sich nur an den Staatsgrenzen der Länder, in denen Kurden leben. Dabei sind geografische, kulturelle, sprachliche und wirtschaftliche Aspekte nicht berücksichtigt. Nach dem iranischen Kurden Merhad Izady sollte man eine Einteilung nach geografischen und kulturellen Aspekten vornehmen. So kommt Izady auch auf viel mehr Teilgebiete.

Südkurdistan (Irakischer Teil / Autonome Region Kurdistan)
Hauptartikel: Autonome Region Kurdistan

Flagge der Autonomen Region Kurdistan im IrakDer irakische Teil Kurdistans stimmt in großen Teilen mit der Autonomen Region Kurdistan (Herêma Kurdistanê) überein. Die Autonome Region Kurdistan entstand im Jahre 1970 nach einem Vertrag zwischen Saddam Hussein und den Führern der kurdischen Parteien unter Molla Mustafa Barzani zunächst als Kurdische Autonome Region und ist heute – insbesondere als Folge der Golfkriege – ein De-facto-Staatsgebilde mit eigener Hauptstadt, eigenem Parlament, eigener Armee, Verwaltung, Währung, Amtssprache, Fahne und Nationalhymne. International ist die Autonome Region Kurdistan nicht als Staat anerkannt. De jure ist die Autonome Region Kurdistan Teil des Irak. Sie umfasst die Provinzen Arbil, Dohuk und Sulaymaniya und Teile der Provinzen Diyala, Kirkuk und Ninawa. Der gegenwärtige Präsident ist Masud Barzani, der Premierminister heißt Nêçîrvan Barzanî.

Der Norden Kurdistans (türkischer Teil)

NordkurdistanNordkurdistan (kurdisch: Kurdistana Tirkiyê, Bakurê Kurdistanê oder Kurdistana Bakûr) ist eine inoffizielle geografische Bezeichnung für den Südosten der Türkei, wo mehrheitlich Kurden leben. Die Größe der Region ist sehr umstritten.

Heute leben laut einer umfangreichen von der Konda durchgeführten wissenschaftlichen nichtstaatlichen Untersuchung 11,5 Millionen[11] oder von der CIA geschätzte 20 % (von einer ebenso geschätzten Gesamtpopulationszahl der Türkei von ca. 70 Millionen)[12] Kurden in der Türkei. Die Türkei hat die Kurden lange Zeit und bis vor kurzem noch in politischer Hinsicht völlig ignoriert. Sie wurden nicht als Minderheit anerkannt. In Art. 42, Abs. 9 heißt es zum muttersprachlichen Unterricht:

„Den türkischen Staatsbürgern darf in den Erziehungs- und Lehranstalten als Muttersprache keine andere Sprache beigebracht und gelehrt werden als Türkisch.“ [13].
Kurdischsprachige Medien waren bis 1991 verboten. Im Gesetz Nr. 2932 § 2 hieß es dazu:

„Die Darlegung, Verbreitung und Veröffentlichung von Gedankengut in einer anderen Sprache als der ersten Amtssprache der von der Türkei anerkannten Staaten ist verboten.“
Türkisch wurde gesetzlich als Muttersprache aller türkischen Staatsbürger festgelegt.[14] Der Strafrahmen bei Verstößen gegen dieses Gesetz betrug laut § 4 sechs Monate bis zwei Jahre Haft. Die Kurden wurden als „Bergtürken“ [15] bezeichnet. Laut Paragraph 81 des aktuellen Parteiengesetzes (Nr. 2820) dürfen politische Parteien nicht behaupten, dass es in der Türkei Minderheiten mit anderer Religion, Kultur oder Sprache gibt. Ferner dürfen sie keine andere Sprache als das Türkische verwenden.

Geografie

Lage
Das Kurdengebiet befindet sich auf ca. 30 % des türkischen Staatsgebiets. Der Schwerpunkt erstreckt sich geografisch von der Provinz Gaziantep bis Hakkari und von Malatya bis Kars. Außerdem leben in Zentralanatolien wie um den Tuz-See, Konya, Aksaray, Ankara usw. seit einigen Generationen Kurden. In den letzten Jahrzehnten zogen bedingt durch Binnenmigration und Flucht viele Kurden in die Großstädte. Mittlerweile sind Kurden überall in der Türkei anzutreffen.

Landschaftsbild
Nordkurdistan wird vom Taurus-Gebirge geprägt. Hier verlaufen die beiden Flüsse Euphrat und Tigris. Landwirtschaftlich wird diese Region durch Weizen-, Gersten-, Wein-, Oliven- und Pistazienanbau genutzt. Neben Gebirgsverläufen ist die Region östlich des Euphrat durch ein Hochplateau geprägt. Im Rahmen des Südostanatolien-Projekts entlang des Euphrat und Tigris werden über 22 Staudämme errichtet.

Die höchsten Berge
Großer Ararat (Çiyayê Ararat) – 5165 m
Kleiner Ararat – 3925 m
Süphan Dağı (Çiyayê Sîpan) – 4058 m
Karacadağ
Raman (Berg)
Sof
Cudi Dağı – 2.089 m

Die Gewässer der Osttürkei
Die großen Flüsse Euphrat und Tigris fließen durch Nordkurdistan. Darunter auch: Ercek, Çıldır und Hazar. Der Vansee (kurd. Behra Wanê) ist 3.713 km² groß und ist der größte Sodasee der Welt.

Sehenswürdigkeiten und Landschaften
Van (kurdisch Wan): Die Stadt Van liegt am südöstlichen Ufer des Vansees. Die Stadt mit ihrem alten Namen ‘Tuşpa’ (sprich Tuschpa) war um 1000 v.Chr. die Hauptstadt des Urartu-Reiches. Im 9. Jahrhundert v. Chr. ließ der König Sarduri I. die ‘Festung von Van’ errichten, welche 1800 m lang und 120 m breit ist und sich 80 m über dem Wasserspiegel des Vansee befindet. Besonders bekannt ist die Stadt auch für ihre naturfarbenen Kelims, das ausgeprägte Silberhandwerk, die Vankatzen mit ihren verschiedenfarbigen Augen sowie den großen See, welcher sich 1.720 m über der Meeresoberfläche befindet. Die größte Insel ist Akdamar.
Ağrı (kurdisch Agirî): Ağrı liegt mit 1.640 m über dem Meeresspiegel an der Transitstraße in den Iran. Der Legende nach sollen sich Überreste der Arche Noah noch heute auf dem in Anatolien in der Türkei gelegenen 5.137 m hohen Berg Ararat befinden. Das prächtigste Bauwerk in Ağrı, der İshak-Paşa-Palast, befindet sich in der Stadt Doğubeyazıt. Gegenüber dem Palast befindet sich eine von Urartäern errichtete Festung. Die eigentliche Festung wurde 1380 vom Prinz Beyazıt errichtet und hat von ihm ihren Namen erhalten. Im Bezirk Diyadin befinden sich Thermalbäder, die als das ‘Pamukkale Ostanatoliens’ bezeichnet werden.
Hakkari (kurdisch Culemêrg): Hakkari bildet mit Şirnak die gebirgigste Provinz in der Region. Viele Berge in dieser Provinz sind das ganze Jahr über mit Schnee und Eis bedeckt, so dass auch mehrere Gletscherseen vorhanden sind. Die ‘Cilo-Sat-Berge’ und das ‘Zap-Tal’ ermöglichen einen schönen Panoramablick und werden von Bergsteigern besucht. Die im 15. Jahrhundert erbaute ‘Melikesat-Medresse’ im Zentrum von Hakkari ist das bedeutendste historische Bauwerk der Stadt.
Adıyaman (kurdisch Semsûr): Auf der Liste des UNESCO-Welterbes steht die Monumentalgrabstätte auf dem Berg Nemrut.

Geschichte
Aus den Überbleibseln des Osmanischen Reiches errichtete Mustafa Kemal einen modernen türkischen Staat. Er bat die kurdischen Stammesführer um Unterstützung und versprach ihnen dafür einen gemeinsamen Staat aller Ethnien im Gebiet des Nationalen Vierecks.

Während der Konsolidierung des neuen Staates wandte sich Mustafa Kemal nicht von der Idee ab, einen Zentralstaat nach dem Vorbild der französischen und der Schweizer Republik zu errichten, wohingegen kurdische Stammesführer ihre Machtposition erhalten wollten und es unter diesem Aspekt auch in Kauf nahmen, einen erneuten militärischen Konflikt zu schüren. Atatürk setzte die Politik Ein Staat, eine Nation, eine Sprache, eine Identität durch. Der kemalistische Nationalismus sah vor, innerhalb der Grenzen des sogenannten Nationalpakts dem Misak-ı Millî eine türkische Nation zu schaffen, die mit ihrem Land und ihrer Nation eine unteilbare Einheit bildet. Die diversen Nationalitäten und Minderheiten sollten im türkischen Nationalisierungsprozess verschmelzen.

Die neu entstandene Türkei verweigerte den Kurden die versprochene Autonomie; der entsprechende Artikel aus dem Vertrag von Sèvres von 1920 tauchte im Vertrag von Lausanne von 1923 nicht mehr auf. Was den Kurden in Sèvres versprochen worden war, wurde in Lausanne ersatzlos gestrichen. Dabei hatte London noch am 24. Dezember 1922 dem Völkerbund den Text einer gemeinsamen anglo-irakischen Erklärung folgenden Wortlauts mitgeteilt:

„Die Regierung Ihrer britischen Majestät und die Regierung des Irak anerkennen die Rechte der Kurden, die in den Grenzen des Irak leben, eine Regierung innerhalb dieser Grenzen zu errichten. Sie hoffen, dass die verschiedenen kurdischen Elemente so bald als möglich untereinander zu einer Regelung kommen, was die von ihnen gewünschte Regierungsform betrifft und über die Grenzen, in denen sie zu leben wünschen. Sie werden Gesandte schicken, die über ihre wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zu der Regierung Ihrer Majestät und der irakischen Regierung verhandeln sollen.“ [16].
Mehrere begrenzte Aufstände – 1925 Scheich-Said-Aufstand, 1930 Ararat, 1938 Dersim-Aufstand – wurden von der überlegenen türkischen Armee niedergeschlagen.

1945 wurde die kurdische Nationalkleidung, der Sal Sapik, verboten, ebenso der Gebrauch der Sprache in der Öffentlichkeit. 1967 erfolgte ein erneutes offizielles Verbot von kurdischer Sprache, kurdische Musik, kurdische Literatur und Zeitungen.

Politik
Die HEP war als erste kurdische Partei im Parlament vertreten. Sie errang 1991 durch ein Wahlbündniss mit der SHP 19 Sitze im Parlament. Leyla Zana legte ihren Amtseid als Abgeordnete in kurdischer Sprache ab und wurde zu langjähriger Haft verurteilt. Die HADEP konnte bei den Kommunalwahlen von 1999 in den kurdischen Provinzen praktisch alle Bürgermeisterposten gewinnen.[17]

Ergebnis der Parlamentswahlen 2002
Ab 1990 ist ein Anstieg der Wähler für die traditionell Pro-kurdischen Parteien in Nordkurdistan wie die DEHAP zu verzeichnen. [18]

Die kurdische DEHAP verfehlte bei der Parlamentswahl 2002 die Zehnprozenthürde. Die kurdischen Politiker Mehmet Yumak und Resul Sadak reichten 2003 eine Klage gegen die Sperrklausel ein beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Am 30. Januar 2007 verkündete der Gerichtshof das Urteil, wonach die Sperrklausel nicht gegen die Europäische Menschenrechtskonvention verstößt.[19] [20]

Wahlergebnisse Parteien 1991 1995 1999 2002 2007
DSP 11% / 07 Sitze 15% / 76 Sitze 22% / 136 Sitze 1,23% / 0 Sitze ²
MHP 17% / 62* Sitze 8% / 0 Sitze 18% / 129 Sitze 8,33% / 0 Sitze 14,27% / 71 Sitze
HADEP/DEHAP[21]/DTP – 4,2% / 0 Sitze 4,7% / 0 Sitze 6,22% / 0 Sitze ³ 20 Sitze
RP/FP/SP 17% / 62 Sitze 21% / 158 Sitze 15% / 111 Sitze 2,48% / 0 Sitze 2,34% / 0 Sitze
ANAP 24% / 115 Sitze 20% / 132 Sitze 13% / 86 Sitze 5,10% / 0 Sitze –
DYP/DP 27% / 178 Sitze 19% / 135 Sitze 12% / 85 Sitze 9,55% / 0 Sitze 5,42% / 0 Sitze
CHP 21% / 88 Sitze 11% / 49 Sitze 9% / 0 Sitze 19,42% / 177 Sitze 20,88% / 112 Sitze
AKP – – – 34,41% / 365 Sitze 46,58% / 341 Sitze

²Auf der Wahlliste der CHP angetreten. Haben jetzt 13 Abgeordnete.
³Als Unabhängige angetreten. 20 von 26 unabhängigen Abgeordnete haben sich zu einer DTP-Fraktion zusammengeschlossen.

Ölleitungen
Die erste Pipeline zum Transport von Rohöl und Ölprodukten wurde 1966 zwischen Batman und Dörtyol (im Golf von İskenderun) in Betrieb genommen. 1977 wurde die wichtige Ölleitung zwischen dem Irak und der Nordkurdistan eingeweiht. Die Leitung wurde wegen des Golfkrieges und dem anschließenden Embargo zwischen 1990 und 1997 außer Betrieb gesetzt.

Die Baku-Tiflis-Ceyhan-Pipeline liefert Erdöl aus Mittelasien und Kaukasien in die Türkei und von dort nach Westeuropa. Die Ölleitung ist 1760 km lang und hat eine Kapazität von etwa 1 Million Barrel pro Jahr. Die BTC-Pipeline gilt weltweit als eines der teuersten und technisch aufwändigsten Pipeline-Projekte. Seit Mai 2005 fließt über diese Leitung Rohöl zum Mittelmeer.

Parallel zur Baku-Tiflis-Ceyhan-Pipeline verläuft die Südkaukasus-Pipeline von Baku über Tiflis nach Erzurum. Sie ist 690 Kilometer lang und soll ab Ende 2005 Naturgas vom Kaspischen Meer in das türkische Gastransportsystem pumpen. Die Kapazität ist auf sieben Milliarden Kubikmeter Gas ausgelegt.

Ostkurdistan (Iranischer Teil)

Landschaft im iranischen KurdistanDas iranische Kurdistan (kurdisch: Kurdistana Îranê; auch Kurdistana Rojhilat oder Rojhilatê Kurdistan (Ostkurdistan)) ist ein inoffizieller Name der von Kurden besiedelten Gebiete im Iran. Es besitzt eine gut dokumentierte reiche Geschichte im Vergleich zu anderen Teilen Kurdistans.

Geschichte

Dynastien in Ostkurdistan
Eine sehr frühe Aufzeichnung einer Auseinandersetzung zwischen den Kurden und dem Sassanidenreich erscheint im Buch der Taten von Ardashir, Sohn von Babak. Das Buch berichtet über das Leben von Ardaschir Papagan, den Gründer der Sassanidendynastie. In diesem Buch berichtet der Autor über die Schlacht des kurdischen Königs Madig und Ardaschir.

Im 10. Jahrhundert bis zum 12. Jahrhundert beherrschten zwei kurdische Dynastien diese Region, die Hasanwayhiden (969-1015) und die Annaziden (990-1117). Der Ardalan-Staat, der im 14. Jahrhundert gegründet wurde, beherrschte die Territorien von Zardiawa (Karadagh), Xaneqîn, Kirkuk, Kifri und Hawraman. Diese Dynastie blieb bis 1867 erhalten, als Nāser ad-Dīn Schah (1848-1896) ihre Herrschaft brach.

Während der Safawiden-Herrschaft versuchte die Regierung die kurdischbesiedelten Gebiete im Westiran in seinen Griff zu kriegen. Damals existierten dort halbunabhängige Emirate der Kurden, beispielsweise das der Mukriyan (Mahabad), der Ardalan (Sanandadsch) und der Schikakstämme um den Urmia-See herum. Die Kurden widerstanden jedoch der Regierung und versuchten, eine sich selbstregierende Form zu erreichen. Dies führte zu blutigen Ausschreitungen zwischen den Kurden und den Safawiden. Die Kurden wurden schließlich besiegt und infolgedessen entschieden die Safawiden, die rebellischen Kurden durch Zwangsverschiebung und Deportationen im 15./16. Jahrhundert zu bestrafen. Zwischen den Jahren 1534 und 1535 begann Tahmasp I. die systematische Zerstörung der alten kurdischen Städten und Landschaften. Viele Kurden wurden ins Elburs-Gebirge und nach Chorasan deportiert. In dieser Zeit wurde der letzte Rest des antiken königlichen Hadhabâni-Stammes (Adiabene) von Zentralkurdistan nach Chorasan deportiert, wo sie noch immer zu finden sind. Die Schlacht dieses Stammes fand um die Festung Dimdim statt.

Verlassenes Dorf in KurdistanWährend des mittleren 18. Jahrhunderts geriet der kurdische Stamm von Bajalan in einen Konflikt mit der Zand-Dynastie. Als Karim Khan das Gebiet von Kermānschāh besetzte, kämpfte Abd-Allah Khan, der Stammesführer der Bajalan, gegen die Macht der Zand-Prinzen. Der kurdische Stamm wurde 1775 in der Nähe von Xaneqîn von Nazar Ali Khan Zand geschlagen. Daraufhin wurden zweitausend ihrer Männer hingerichtet.

Im Jahre 1880 beteiligte sich ein kurdischer Führer an einer Serie von Revolten gegen die iranische Regierung. Diese Aufruhe wurden erfolgreich von den Kadscharen-Königen unterdrückt. Dieser Sieg war einer der wenigen unter der Kadscharen-Herrschaft. Im frühen 20. Jahrhundert lehnte sich Simko gegen die iranische Regierung auf, wurde jedoch von Reza Schah Pahlavi besiegt.

Die Schwäche der persischen Regierung während des Ersten Weltkrieges ermutigte einige kurdische Anführer, die chaotische Situation auszunutzen. Ismael Agha (auch bekannt als Simko), Anführer der Schikak, übernahm die Kontrolle in der Gegend westlich des Urmia-Sees von 1918 bis 1922. Simko wurde im Herbst 1922 aus seiner Region vertrieben und verbrachte acht Jahre im Untergrund. Als ihn die iranische Regierung zur Aufgabe überredete, lief er in einen Hinterhalt und wurde 1930 bei Ushno (Oschnaviyeh) getötet. Anschließend verfolgte Reza Schah einen rüden, aber effektiven Kurs gegen die Kurden. Hunderte kurdischer Anführer wurden deportiert und ins Exil getrieben. Ihr Land wurde von der Regierung konfisziert.

Die Republik Kurdistan in Mahabad
Als alliierte Truppen im September 1941 im Iran landeten, wurde die persische Armee aufgelöst. Söhne kurdischer Anführer ergriffen die Gelegenheit und flohen aus ihrem Exil in Teheran. Mit Unterstützung der Sowjetunion wurde in der Stadt Mahabad 1946 ein kurdischer Staat von der kurdischen Bewegung Komeley Jiyanewey Kurd unter der Führung von Qazi Mohammed ausgerufen. Da der Kleinstaat nur die vier Städte Mahabad, Bukan, Naqada und Oschnaviyeh im Iran umfasste, wurde diese Staatsgründung nicht von allen iranischen Kurden getragen. Es gab sogar Kurden, die bei der Eroberung der Republik Kurdistan der iranischen Armee halfen. Die Republik überdauerte weniger als ein Jahr, da mit Abzug der sowjetischen Kräfte nach Ende des Krieges die Zentralregierung in Teheran die Armee der Republik besiegte und das Gebiet der Republik Kurdistan wieder an den Iran angliederte.

Die Islamische Republik Iran und die Kurden
Eine erneute Welle des Nationalismus überflutete Ostkurdistan nach dem Sturz der Phalavi-Dynastie im Winter 1979, woraufhin Ruhollah Chomeini, der neue religiöse Führer des Iran, einen Dschihad gegen die Kurden ausrief. Die Krise verschärfte sich, als den Kurden 1979 Sitze in der Versammlung der Experten, die für die neue Verfassung zuständig waren, verwehrt wurden. Ayatollah Khomeini verhinderte, dass Dr. Ghassemlou, der gewählte Vertreter der Region, an der ersten Sitzung der Versammlung teilnahm. So wurden die Kurden ihrer politischen Rechte in der neuen iranischen Verfassung beraubt, weil der Großteil von ihnen der sunnitischen Glaubensrichtung anhängt.

Im Frühling 1980 eroberten staatliche Kräfte unter Präsident Abū l-Hasan Banīsadr die meisten kurdischen Städte. Dabei wurden gepanzerte Divisionen in kurdische Städte, darunter Mahabad, Sanandadsch, Pawe und Marivan entsandt. Die kurdische Parteien waren eine starke Unterstützung der Revolution gegen den Schah, die Ayatollah Khomeini 1979 an die Macht brachte. Der Schah hatte bewiesen, dass er kein Befürworter der kurdischen Autonomie und des Verlustes der Teheraner Kontrolle über ihre Angelegenheiten war. Seit Beginn der Revolution waren die Verhältnisse zwischen kurdischen Organisationen und der Zentralregierung gespannt. Die Kurden, mit unterschiedlicher Sprache und Tradition und grenzüberschreitenden Bündnissen, wurden als Angriffspunkt für fremde Mächte, die die junge Republik destabilisieren wollten, angesehen. In einer Rede erklärte Ayatollah Khomeini das Konzept ethnischer Minderheiten als konträr zu islamischer Doktrin. Er beschuldigte auch jene, die „die muslimische Länder nicht vereinen wollen“, den Nationalismus unter Minderheiten zu schüren. Seine Ansichten wurden von vielen religiösen Führern geteilt.

Kurdenkonflikt im Iran
Sunnitische Kurden, im Gegensatz zur überwältigenden Mehrheit ihrer Landsleute, enthielten sich der Abstimmung zur Bildung der islamischen Republik im April 1979. Dieses Referendum institutionalisierte die schiitische Vorherrschaft und unterband regionale Autonomie. Schon 1979 brachen Kämpfe zwischen bewaffneten kurdischen Gruppen und Sicherheitskräften der iranischen Regierung aus. Die kurdischen Kräfte umfassten hauptsächlich die Demokratische Partei Kurdistan-Iran und die linksgerichtete Komalah. Die neue Führung hatte wenig für die kurdischen Ansprüche über und reagierte mit militärischen Mitteln. Ayatollah Khalkhali verurteilte Tausende in Massenprozessen zu Tode, ohne sich um die Rechte der Angeklagten zu kümmern. Die Islamische Revolutionäre Garde wurde eingesetzt, um die Kontrolle in den kurdischen Regionen wieder zu übernehmen. Dabei wurden 10.000 Kurden getötet. Die Hälfte der kurdischen Bevölkerung lebt in der Provinz West-Aserbaidschan, in der Aserbaidschaner und Perser (hauptsächlich Schiiten) in den letzten 60 Jahren ein Monopol auf die wichtigen Posten innehaben. Kurden werden auch vom Gesetz diskriminiert, in dem Sunniten nicht als Kandidaten für wichtige Posten (wie die Präsidentschaft) aufgestellt werden dürfen.

Westkurdistan (Syrischer Teil)
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Bevölkerung
Die Kurden leben überwiegend entlang der türkischen Grenze. Sie stellen mittlerweile die Mehrheit in der nordöstlichen Provinz al-Hasaka, sowie in der Bezirksregion Afrin in der Provinz Aleppo. Aufgrund hoher Arbeitslosigkeit siedelten sich viele Kurden in den Großstädten Aleppo und Damaskus an. In Aleppo stellen die 400.000 Kurden mittlerweile sogar gut ein Viertel der Stadtbevölkerung.

Bahn
Eisenbahnen verkehren in Westkurdistan seit ca. 100 Jahren. Die erste Eisenbahnstrecke in Regelspur entstand 1902 zwischen Aleppo und Midan Ekbas an der heutigen türkischen Grenze. Die Netzerweiterung erfolgte 1906 in Richtung Hama.

Galerie
Berg Ararat in Agirî(Türkei)
die Burg von Van (Türkei)
Russische Architektur in Kars (Türkei)
Der İshak-Paşa-Palast in Agirî (Türkei)

Statue auf dem Berg Nemrut in Adiyaman (Türkei)
Der Vansee auf einer Aufnahme des Landsat-Satelliten (Türkei)
Die Burg Hromkla / Rumkale in Halfeti (Türkei)
Darstellung des Königs Chosrau II. als Panzerreiter (Iran)

Landschaftsbild aus dem Iran
Hügel südwestlich von Sanandaj, nahe der Stadt Kêlane
Saint Vartan, nahe der Stadt Dohuk
Das Zagrosgebirge aus dem Weltall

See Zarîvar
Marivan
Sanandaj
Die Freiheitsstatue in Sanandaj

Anmerkungen und Einzelnachweise
↑ Offene Karten:Kartographie Kurdistans auf „Karten“ klicken
↑ Kurdistan, Encyclopædia Britannica
↑ Uwe Rolf; Ekrem Yildiz: Zukunft für Kurdistan: ein Beitrag zur Bedeutung nachhaltiger Entwicklung für Kurdinnen und Kurden. Osnabrück 2003, S. 16
↑ Landkarte der Türkischen Welt von Mahmud al-Kaschghari mit englischer Beschriftung
↑ Martin Strohmeier und Lale Yalçın-Heckmann: Die Kurden. 2. Aufl., München 2003, S. 20
↑ Ben ki Sultan-ı selâtin ve burhalül havakin, Akdeniz’in ve Karadeniz’in ve Rumeli’nin ve Anadolu’nun ve Karaman’ın ve Rum’un ve Vilayet-i Dulkadriye’nin ve Diyarbekir’in ve Kürdistan’ın ve Azerbaycan’ın ve Acem’in ve Şam’ın ve Halep’in ve Musur’ın ve Mekke’nin ve Medine’nin ve Kudüs’ün ve külliyen diyar-ı Arab’ın ve Yemen’in ve daha nice memleketin sultanı ve padişahı Sultan Beyazıt Hanoğlu Sultan Selim Hanoğlu, Sultan Süleyman Hanım. Sen ki Françe vilayetinin kralı Françeskosun. (Aus der Milliyet vom 15. Oktober 2006)
↑ Kürdistan Eyaleti Kuruldu
↑ Naci Kutlay: 21. Yüzyila girerken Kürtler; S.41
↑ a b pdf Ferdinand Hannabichler: Die Kurden, 2004
↑ April 0059%3Aentry%3D%2311168 Charlton T. Lewis, Charles Short: A Latin Dictionary
↑ Ergebnis einer wissenschaftlichen Untersuchung von 2006 mit 1500 Beschäftigten und ca. 50.000 Befragten durch das Institut KONDA – Ausführlicher Bericht der Untersuchung (engl.) – Bericht in der Milliyet
↑ cia.gov – Schätzwert der CIA
↑ Deutschsprachiger Text der türkischen Verfassung
↑ Gesetz Nr. 2932 § 3: „Die Muttersprache der türkischen Staatsbürger ist Türkisch.[… ] Jegliche Art von Aktivitäten hinsichtlich der Benutzung und der Verbreitung einer anderen Muttersprache außer Türkisch ist verboten.
↑ Vgl. hierzu den Artikel in der Tageszeitung Radikal
↑ Awat Asadi: Der Kurdistan-Irak-Konflikt. Berlin 2007, S. 104ff
↑ Informationen zu Wahlergebnisse in der Türkei Informationen
↑ Informationen
↑ Urteil in voller Länge
↑ Zeitungsartikel über das Urteil
↑ giga-hamburg.de

Literatur
Günter Max Behrendt: Nationalismus in Kurdistan, Dt. Orientinstitut, Hamburg 1993, ISBN 3-89173-029-2 (Inhaltsverzeichnis mit Einzelkapiteln zum Download)
Martin van Bruinessen: Agha, Scheich und Staat – Politik und Gesellschaft Kurdistans, Parabolis 2003, ISBN 3-88402-259-8
Lale Yalçin-Heckmann, Martin Strohmeier: Die Kurden, München 2003, ISBN 3-406-42129-6
Awat Asadi: Der Kurdistan-Irak-Konflikt, Berlin 2007, ISBN 978-3-89930-023-9 (Das Parlament, Nr. 28 2007, 9. Juli 2007 Aschot Manutscharjan: Angelesen)
Günther Deschner: Die Kurden, München 2003, ISBN 3-7766-2358-6

Weblinks
Portal: Kurdistan – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Kurdistan
Britannica-Online

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